"How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

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"How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 00:21

weil das an der stelle wo ich das schreiben wollte nicht hinpasst mach ich mal das einzig sinnvolle... einen Thread zum Springen :blob:

Also anfangen will ich hier mal anders, als die landläufige propaganda so empfiehlt.
Es heißt oft man soll einfach mit dem schirmunterstützten Sprung anfangen, es ist einfach, wenn es nicht klappt sinkt man einfach nur gemächlich ins wasser (meistens ;-) ), es besteht quasi kein risiko. ABER es hat meist auch miserabele Technik und 90% sprünge mit max. 50cm höhe überm wasser und anschließendem absaufen als Folge
Ich hab es selbst so gelernt wie gerade beschrieben und arbeite immernoch daran die Fehler aus meiner Technik zu verbannen.
Könnt ihr schon springen und ihr wolltet einfach nur mal lesen was ich dazu schreibe, aber euch kommen die beschriebenen Resultate merkwürdig bekannt vor... nehmt euch diesen Guide zu Herzen und werft die Schirmunterstützung erstmal wieder über board.


wir nehmen uns also erstmal das "Profimanöver" "Loadetjump" vor... aber keine Angst ihr braucht keine Prallschutzweste, Helm oder Warnwesten für die umstehenden/-fahrenden

Vorweg:der saubere Absprung ist für Sprünge mit Schirmunterstützung meiner Meinung nach Vorraussetzung um sich nicht gleich eine völlig falsche Technik anzugewöhnen

... im nächsten Beitrag findet ihr eine KURZE Zusammenfassung des Folgenden und ein Spoiler, was gerne so falsch gemacht wird
  • Ihr fangt langsam an und fahrt mit ganz normaler, gemäßigter Geschwindigkeit auf Halbwindkurs, die Bar ungefähr konstant angepowert.
  • Der Kite ist relativ weit oben (10-11 bzw. 1-2 Uhr)
  • JETZT ... fallt ihr erstmal ein bissel ab... ich hab gesagt ihr sollt halbwindkurs fahren und ihr seit bestimmt immer noch am höhe laufen *Wetten?* :;-)o: (ihr werdet euch zu gegebener zeit bestimmt dran erinnern :;-)o: :mrgreen: )
  • Ok, dann kanns jetzt losgehen:
    ihr powert den Kite noch ein Stückchen mehr an... nicht voll, aber mehr als zum geradeausfahren (so ca. 2cm an der Bar wären bei meinem Kite ganz ok)
  • jetzt wird der Kite euch ein bissel weiter Richtung Downwind ziehen wollen
  • ihr fangt jetzt sachte an diesem Zug nachzugeben, stellt das board ein bissel flacher und lasst es fahren
  • jetzt kehrt ihr direkt wieder auf euren Kurs zurück den ihr beim Anpowern gefahren seit
  • lasst euch für abfallen und anluven je ca. 1sec zeit, mehr braucht es def. nicht (21,22,21,22,21...) ihr werdet jetzt merken, dass der Zug des Kites ein klein bisschen größer geworden ist, als vor dem Abfallen, obwohl ihr nichts an der Stellung des Kites, der Bar oder eurem Kurs verändert habt
  • jetzt gebt ihr dem Zug wieder nach und fallt ab,luvt wieder an, fallt ab... usw.
  • die Zeit für Abfallen und Anluven behaltet ihr bei, übt evtl den Rhythmus in dem ihr euch z.b. mit der Hand an einer Türklinke festhaltet und leicht zurücklehnt, dann könnt ihr euch mit ein bissel schwung ranziehen und wieder zurück fallen lassen. das Gefühl ist ähnlich: zurückfallen lassen~der Kraft nachgeben~abfallen,das Board laufen lassen // ranziehen an die Tür~Kraft aufbauen~wieder ankanten
  • das Abfallen und Anluven verstäkrt ihr von mal zu mal, das führt allerdings dazu, dass ihr auch stärker anluvt/richtung wind fahrt als bei den ersten malen... passt hier auf, dass ihr den kite nicht zusehr ausbremst, sonst müsst ihr wieder von vorne anfangen
  • beenden tut ihr das spielchen einfach indem ihr beim anluven die Bar wieder die 2-3cm von euch weg schiebt und den kurs bei behaltet.
    die Übung verbraucht quarsi keine Höhe und ihr könnt sie bis zum Exess treiben
wenn alles gut läuft werdet ihr recht schnell (innerhalb von 2-3mal ankanten) feststellen, dass auch ohne, viel fahrt zu haben, der Kite euch beim nachlassen der Kante kräftig nach vorne zieht. dass gefühl wenn ihr den Kite euch ruckartig nach vorne zieht bereitet euch darauf vor, wie die beschleunigung beim Abspringen später sein wird und hilft euch, das gleichgewicht nicht zu verlieren... außerdem lernt ihr quarsi schon den Kite nach dem Sprung wieder einzufangen (hart ankanten, die Bar ein Stück nach vorn und der Kite schießt blitzschnell Richtung Windfensterrand)

Bisher sind wir ja noch garnich gesprungen .... :oops: sorry dafür, aber das Gefühl und das Timing sind wichtig, wichtiger als was beim Sprung dann selbst passiert.
ABER: ihr seit quarsi schon gesprungen... wenn ihr das beschriebene Spielchen spielt, schaukelt sich die Bewegung und die Zugkraft beim Ankanten langsam auf... wenn euch die Kraft mit der euch der Kite nach vorne rupft genug ist, einfach :blob: , bar ganz anziehen und :mrgreen: ... ABER das landen nicht vergessen ;-)

... Ok wer wills schritt für schritt?:
  • abfallen,anluven...usw. soweit klar?!
  • beim abfallen werdet ihr euch immer über dem Board aufrichten und die Schultern und Hüfte ein wenig Richtung kite drehen
  • jetzt nochmal anluven
  • und nur das gewicht/die Hüfte richtung Kite bringen, beine gleichzeitig durchdrücken (abspringen halt ;-) )
  • in der Luft beine wieder anziehen, Bauchmuskeln anspannen, Kopf geradeaus und weit nach vorne Gucken (zu letzterem komm ich gleich)
Jetzt erstmal Have Fun & good luck
:weg: :kite:
Lars
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 01:00

Vorübung zum Loadet Jump:
... erstmal kite relativ weit hoch (10-11 bzw. 1-2 Uhr) und sich langsam steigernd abfallen, anlufen, abfallen, anlufen...in dem Tempo...21,22,21,22,... wenn man das langsam steigert und den schirm dabei stehen lässt merkt man sehr schön wie sich der druck langsam aufbaut.
Loadet Jump:
das gleiche wie vorher, soweit wie ihr euch mit dem Druck wohlfühlt, dann nochmal abfallen, ankanten, abspringen, bar und beine anziehen, "weit" nach vorne gucken, landen und :mrgreen:

mit ein bisschen Übung werdet ihr selbst aus langsamer Fahrt oft höher springen, als Leute auf gleichem Level das mit Schirmunterstützung schaffen.

WARNUNG, SPOILER: was man so liest prägt man sich ein, man entwickelt daraus automatisch im Kopf einen Zeitlichen Ablauf des Geschehens (Stichwort "mentales Training")... wenn man sich durchliest und merkt, was man alles falsch machen kann baut man solche Sachen gerne auch falsch in den Ablauf ein

Hier folgen nun mögliche Fehler die man beim Springen gerne macht... Lest das nur wenn ihr wirklich wollt oder schon auf dem Wasser geübt habt und es nicht klappt

  • sehr gerne lässt man sich für das anluven zu lange zeit, oder hält die Kante vor dem Abspung zu lange... diese Zeit nutzt der Kite um Richtung Windfensterrand zu schießen... jede Millisekunde verliert ihr Power für den Sprung... seid Dynamisch, seid schneller als euer Kite
  • fast das gleiche wie im Letzten Punkt: es bringt nichts besonders lange Abzufallen, der Kite pendelt sich für jeden Kurs den ihr fahrt auf einer festen Position ein (näher ander Powerzone bzw. WFR)... es bringt also einzig der Winkel, also wie stark man Abfällt etwas... ABER es gibt Grenzen des guten Geschmacks ;) genau wie ihr absauft wenn ihr den Kite zustark ausbremst wird dieser Runterfallen, wenn ihr zustark abfallt/ihm hinterher fahrt
  • ich schrieb etwas von weit nach vorne schaun im Sprung... andere schreiben oft von "den Landepunkt anvisieren"... als Anfänger hat man noch kein Gespür wo und wann ihr wirklich landet... man guckt dann oft zu nah/direkt vor seiner Brettspitze aufs Wasser, was dazu führt, dass ihr nach vorne kippt und mit der Brettspitze einstecht
  • viele halten sich krampfhaft an der Bar fest, beim Fahren haben die meisten das Problem irgendwann überwunden, beim Springen kann es zurückkehren... wenn ihr nach dem Absprung krampfhaft die Bar auf Max Power anzieht, wird es euch bei einem unsauberen Absprung oder einer Böe evtl. "über den Tisch ziehen"... auch im Sprung kann man die Bar zum Steuern des Kitezugs gebrauchen, z.b. gerade wenn man kurz vor der Landung den Kite depowered, setzt es einen zwar etwas härter auf dem Wasser ab, aber man kann den Zeitpunkt der Landung besser vorhersehen/einschätzen oder auch steuern um z.B. nicht genau gegen die Welle zu springen
im nächsten Post geht es dann um die Schirmunterstützung, welche jetzt eigendlich nur noch ein Klaks ist.

viel Erfolg
:weg: :kite:
Lars
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 01:55

:blob: :fly: "Über den Wolken, ei, ei, ei..." :s:-): 8) :mrgreen:


also auf in die Lüfte diesmal möglichst direkt höher als alle anderen kommen... mit dem richtigen Abspung macht ihr zumindest an standard-Holland-Kitewochenenden den meisten dort auf dem Wasser etwas vor.

Das richtige Gefühl welcher Absprung grottig und welcher :mrgreen: war, solltet ihr inzwischen haben
eigendlich bleibt alles wie beim Loaded Jump, ihr solltet inzwischen auch ohne "Aufschaukeln" direkt den Absprungpunkt finden und treffen, also geht es gleich los:
  • der Kite fliegt vor euch (10-11 oder 1-2 Uhr) ihr fahrt mit nicht zu langsamer Geschwindigkeit auf Halbwindkurs
  • jetzt fallt ihr erstmal noch ein Stück ab ;-) ihr seit bestimmt immer noch am Höhelaufen und inzwischen wisst ihr bestimmt auch wieso ich den punkt hier anführe ;-) :baeh: :weg:
    aber seit beruhigt, ich glaube man lernt es einfach nie 100% :oops:
  • also jetzt.... kurz und kräftig Abfallen, den Kite Anpowern (Aber nicht Maximal, dann Fliegen die Meisten kites beim Zurücklenken zu langsam, bzw. reagieren träge)
  • dann parallel zum Ankanten, lenkt ihr den Kit nach hinten (0,5-1sec kräftig lenken, dann wieder gerade und VOLLE POWER :mrgreen: .... wieso hier so nen Kochrezept?... wer nich kräftig aber kontinuierlich lenkt vor dem Sprung ... ach das macht ihr eh falsch und merkt was passiert :baeh: ;-) ansonsten stehts im Spoiler)
  • abgesprungen wird möglichst wenn der kite gerade in de Softzone durch die 12Uhr position fliegt... das gibt maximum Warp
  • wenn ihr eben den Kite erst kräftig und dann wieder gerade gelenkt habt, braucht ihr jetzt nur noch die Beine anziehen und Bauchmuskeln anspannen (Körperspannung halt) zum Horizont oder euren Freunden gucken und den Flug genießen, ansonsten solltet ihr den Kite jetzt schon wieder ein wenig nach vorne steuern, sodass er halbwegs übereuch steht, aber besser noch im hinteren Windfenster
_________________________________________________________
hier erstmal ein Cut:
ihr könnt den Kite zum Anfang erstmal wirklich über euch stehen lassen und mit angepowerter bar langsam zu Wasser sinken (oder auch wenn euch der Sprung unangenehm hoch geraten ist)... bei manchen kites (z.b. meine Spleene Q's) neigen dazu, dass sie einen runterfallen lassen, wenn man sie bei für die Kitegröße wenig Wind, voll angepowered lässt... beim anfang des Sinkflugs den kite ganz leicht depowern kann hier und beim folgenden helfen
_________________________________________________________
  • um nicht nur Weit hoch sondern auch Elegant wieder runter zu kommen, solltet ihr anfangen den kite wieder in fahrtrichtung zu lenken, durchaus energisch, sobald ihr anfangt wieder richtung Wasser zu Sinken... bei Trägen Kites (z.b. Bows oder fast allem über 12qm) fängt man besser etwas früher an, bzw. es kann helfen wie oben angesprochen leicht zu depowern, damit der kite schneller fliegt
  • um so höher der Sprung um so länger kann man aber auch den Kite im Zinit stehen lassen, wohl wissend, dass man zunehmend energischer Lenken muss um den Kite nach vorne zu bekommen um so länger er im Sinkflug noch im Zinit klebt
  • Beim Sinken solltet ihr erst relativ spät einen Landepunkt ausgucken... also weiter weit nach vorne schaun um nicht auf den letzten metern nach vorn zu kippen und einzuspitzeln
  • da der Kite jetzt vor euch fliegt wird er euch wieder auf Gleitgeschwindigkeit beschleunigen... was auch der grund ist wieso man vorher den landepunkt noch nicht einschätzen und anvisieren kann, sondern in dem fall wieder "über den Tisch" gezogen wird
  • wie man landet solltet ihr nach den Loaded Jump Übungen wissen
ich hoffe ihr habt euch eine Vorstellung vom Sprungablauf machen können... jetzt sollte dem Mentalen Training nichts mehr im wege stehen... Wichtig dafür ist vllt. noch dass ihr eure Vorstellung der einzellnen Abläufe anhand von Videos OHNE Zeitlupe auf die passende/nötige Geschwindigkeit bringt


Typische Fehler dann im Nächsten Post

willkommen bei Kiteairlines, wir wünschen ihnen einen guten Flug

:weg: :kite:
Lars
Zuletzt geändert von Fireblade am Mi 26. Jan 2011, 02:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 02:41

WARNUNG, SPOILER erklärung siehe oben ;-)

also was lässt sich beim Springen mit Schirm falsch machen?
Erstmal: All das und noch viel mehr als beim Loaded Jump, weswegen ich diesen zuerst erklärt habe.

Also los:
  • es fängt schon weit vor dem Absprung mit dem Einlenken des Schirms an...
    Wenn der Zug des Kites trotz guter Absprungtechnik ausbleibt: viele Leute, mich eingeschlossen (ich arbeite dran) lenken den Schirm zu langsam zurück, was dazu führt, dass dieser, statt durch die Softzone in Richtung hinteres Windfenster zu fliegen sehr nah am WFR lang fliegt, dort kann er keine Kraft/Leinenspannung beim Ankanten produzieren
    -> die Sprünge bleiben kurze Hopser
    --> kräftig und kurz zu lenken bringt mehr auch in bezug auf das folgende... lieber 3-4 sprünge ansetzen und mit ganz kurzen Lenkimpulsen anfangen, um die länge des nötigen Impulses rauszubekommen, als vorsichtig vor sich hin zu lenken
  • Wenn es einen zwar ordentlich aus dem Wasser rupft, aber man dann ohne Fallschirm aufs wasser Klatscht, hat man sehr warscheinlich ebenfalls nicht kurz und kräftig den Kite zurück gelenkt, sondern kontinuierlich gelenkt und nach dem Absprung hat man mental trainiert den kite über sich stehen zu lassen bis zum Scheitelpunkt... entweder man realisiert den fehler im Sprung und lenkt den kite rechtzeitig deutlich über den zinit zurück oder man sollte nochmal am Einlenken arbeiten
  • gleicher Effekt im letzten Punkt kann auch einen zu späten Absprung zur Ursache haben. Schon beim Loaded Jump kann man beobachten, dass der Kite nach dem Abspung seine Position nicht weiter verändert (also nicht in Flugrichtung weiter zum WFR fliegt) sondern der Kiter nur noch ein stückweit unter den Kite pendelt und dieser dadurch näher zum Zenit kommt... ein früherer Absprung lässt einem also die möglichkeit den Kite für nochmehr Power tiefer im Windfenster zurückfliegen zu lassen und ihn durch den Abspung trotzdem recht nahe an der 12Uhr position zu Bremsen
    ->man sollte aber bedenken, dass der Kite dann trotzdem früher eingelenkt werden muss, da er sich um einen größeren winkel drehen muss um wieder nach vorne unten zu zeigen, als wenn er gerade im Zinit stände
  • Im Flug in Rückenlage zu Drehen oder bei der Landung einzuspitzeln ist meistens ein effekt wenn man sich nach vorne lehnt um nach unten oder auf einen zu nahgelegenen "Landepunkt" zu gucken... um im Flug weiterhin auf den gleichen Punkt im Wasser sehen zu können muss man sich zunehmend nach vorne zur seite lehnen... Also besser Weiter nach vorne Schauen, dann fliegt es sich auch viel entspannter

ich hoffe ihr habt euch hier in den Fehlern ein wenig wiedergefunden und konntet etwas lernen... dann bin ich nicht allein so blöd das mir sowas passiert :oops:
ich hab beim schreiben zu mindest noch ein paar sachen besser realisiert, als mir das vorher bewust war

hoffendlich gehts bald mal wieder :weg: :kite:
Gruß
Lars
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 02:59

Uff was ne schreiborgie :mrgreen: ... wie André sicher bemerken wird hab ich mal wieder mein typisches Schreibwutzeitfenster erwischt ;-)

.. bei zeiten werd ich über den Text nochmal ein bissel drüberformatieren... die Listen sollten eigenldich ne Leerzeile zwischen den einzellnen Punkten haben, aber das funzt irgendwie nicht

ach nocheins... wer Rächtschraipfäler findet darf mir die Texte gerne korrigiert zuschicken... ich editier das dann :xlol:
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von - Jaydee - » Mi 26. Jan 2011, 19:33

Was´n los hier mit der Truppe? Sagt hier keiner mehr

Danke für die Anleitung !?
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Bertram » Mi 26. Jan 2011, 19:33

Hallo Lars, da hast Du dir aber viel Mühe gegeben...und das auch noch nachts um 3 Uhr (oder stimmt die Forenuhr nicht ?) :-D
liest sich aber viel komplizierter als es ist...zumindest kommt es mir so vor und ich bin ja auch noch am üben.

ich springe so:

1.Schnell fahren
2.Schirm entschlossen/schnell gegen die Fahrtrichtung lenken. Das braucht schon einen richtig starken Zug an der Bar.
3. Nach dem Lenkimpuls depowern, dann kann man die Kante länger halten wenn der Zug nach oben zunimmt
4. Anluven und zeitgleich Bar wieder anpowern, so dass im Moment des Absprungs die Leinenspannung maximal ist.
5. Körperspannung halten (verhindert unkontrolliertes pendeln) und Bar während der gesamten Flugphase angepowert halten
6. Kite wieder über den Zenit in Fahrtrichtung nach vorne lenken
7. Nicht auf einen Landepunkt schauen sondern eher aufs Timing der Lenkbewegung achten. Dazu eher auf die Höhe achten und das Nachvornelenken so timen, dass die Landung schön sanft wird. Zu spät nach vorne -> platsch, untersprungen, zu früh nach vorne -> geht schnell nach unten und mit viel Geschwindigkeit.

Man merkt dann sofort ob das timing gepasst hat, bin aber auch noch am üben :xroll:
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fabian_AC » Mi 26. Jan 2011, 19:41

Danke danke :) aber als Anfänger kann ich damit (noch) nicht soviel anfangen. Hängt die Schreibologie mit der Klausurenphase zusammen?
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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von ChristianAC » Mi 26. Jan 2011, 22:13

Cool!!! Danke! habs noch nicht gelesen...aber habe vollstes inhaltliches und orthographisches Vertrauen! :-D
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Unterwegs mit....
GinZulu I 7 qm banana
GinZulu II 9 qm caviar
GinZulu I 11 qm coconut
JN PrimaDonna 14qm
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Cabrinha Imperial 132*36
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...jede Stunde aufm Wasser, ist ne Stunde aufm Wasser.... :kite:

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Re: "How To" JUMP vom Basic ChopHop zum Sprung mit Schirm

Beitrag von Fireblade » Mi 26. Jan 2011, 23:45

@Fabian: ja ab und an muss man einfach irgend was anderes machen :bang: sonst fällt einem die decke auf den kopf

@Christian: zumindest das orthographisches Vertrauen ist absolut unbegründet :oops: :weg:

@Bertram: ja es geht einfacher zu erklären, wenn wir jetzt am wasser ständen ich es dir erklären sollte würd ich mich auch deutlich kürzer halten, einfach weil du es dann ausprobieren kannst

... hier und jetzt kommt leider niemand aufs wasser, einzig ein mentales Training ist derzeit möglich und dort hilft es finde ich ungemein eine sehr genaue vorstellung des bewegungsablaufs zu bekommen
... gerade das was dein Körper beim trick (welcher auch immer) fühlt ist extrem wichtig im Mentalen Training, weil man den Sprung im Kopf dann schonmal gestanden hat... man kann die nötigen bewegungen in den einzellnen Muskel spüren auch ohne überhaupt sich nur einen Milimeter vor dem Monitor zu bewegen
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